Benutzerdefinierte DNS-Zonen konfigurieren

Jamf Security Cloud Portal Einrichtungsleitfaden

Solution
Application
Jamf Connect
Content Type
Technische Dokumentation
Utilities & Services
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de-DE

Benutzerdefinierte DNS-Zonen werden zur Auflösung von Hostnamen, die zu einer bestimmten Gruppe von Domänen gehören, über mindestens einen verbindlichen Namensserver in Ihrem Netzwerk verwendet.

Requirements
  • IP-Adressen verbindlicher Namensserver

  • Konfigurierte Interconnect Gateways, über die die betreffenden Server verfügbar sind
    Important:

    Die Fehlkonfiguration einer Zone kann dazu führen, dass die Konnektivität zu einem Teil oder zu allen Ihren privaten Apps und Workloads für Ihre Endbenutzer unterbrochen ist.

    Stellen Sie sicher, dass alle definierten Domänen von den verbindlichen Namensservern aufgelöst werden können, die in den einzelnen Zonen definiert wurden. Stellen Sie sicher, dass alle verbindlichen Namensserver über die definierten Interconnect Gateways verfügbar sind.

  1. Navigieren Sie in Jamf Security Cloud zu Integrationen > DNS-Zonen.
  2. Klicken Sie auf Zone hinzufügen.
  3. Geben Sie für Zonenname einen Zonennamen ein.
  4. Geben Sie für jede Domäne den Domänennamen ein und klicken Sie auf Neue Domäne hinzufügen.
    Note:
    • Jamf Security Cloud unterstützt Domänen beliebiger Länge, auch wenn diese nur aus dem Platzhalter * bestehen. Dies würde jeder DNS-Abfrage entsprechen. Es würde jedoch die Belastung Ihrer internen DNS-Namensserver erheblich erhöhen.

    • Umgekehrte DNS-Abfragen werden ebenfalls unterstützt. Dazu müssen die Domänen mit den Suffixen .in-addr.arpa und .ipv6.arpa angegeben werden.

  5. Definieren Sie einen oder mehrere Authoritative Name Servers (Verbindliche Namensserver):
    1. Geben Sie bei IP Address (IP-Adresse) die IP-Adresse des Servers ein.
    2. Wählen Sie das Interconnect Gateway, das zum Erreichen des betreffenden Servers genutzt wird.
    3. Klicken Sie auf Add (Hinzufügen).
    Note:
    • Eine IP-Adresse für einen Namensserver kann pro DNS Zone (DNS-Zone) nur ein Mal definiert werden.

    • Wenn das Ausstiegs-Gateway Nearest Data Center (Nächstgelegenes Rechenzentrum) gewählt wird, muss die IP-Adresse des Authoritative Name Server (Verbindlicher Namensserver) öffentlich erreichbar sein. Sie darf nicht in einem aus Sicherheitsgründen (z. B. gemäß RFC1918) reservierten, privaten IP-Adressbereich liegen.

  6. Klicken Sie auf Speichern.
  7. Wiederholen Sie diese Schritte bei Bedarf für etwaige weitere Zonen.

Jede DNS-Abfrage, die mit der Domänenliste in der benutzerdefinierten DNS-Zone übereinstimmt, wird mithilfe eines pseudozufälligen Lastverteilungsalgorithmus zu einem der konfigurierten verbindlichen Namensserver geroutet.

Note:

Wenn sich Ihre interne Infrastruktur ändert, müssen Sie auch Ihre benutzerdefinierten DNS-Zonen bearbeiten und neu konfigurieren. Einige Beispiele für Änderungen, die ggf. eine Neukonfiguration Ihrer Zonen erforderlich machen:

  • Erweitern Ihrer Infrastruktur um einen neuen verbindlichen Namensserver

  • Ändern der IP-Adresse des vorhandenen verbindlichen Namensservers

  • Hinzufügen einer neuen App mit einem Domänennamen, der nicht mit den Domänen der benutzerdefinierten DNS-Zone übereinstimmt

  • Ändern eines Domänennamens einer Ihrer Apps, falls der neue Name nicht mit den Domänen der benutzerdefinierten DNS-Zone übereinstimmt

Sie können nun Ihre Zugangsrichtlinie konfigurieren.