Kontrollen der Webschutzrichtlinie

Jamf Safe Internet Dokumentation

Solution
Application
Content Type
Technische Dokumentation
Utilities & Services
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de-DE

Allow (Erlauben) und Block (Sperren)

Für jede Regel können Sie wählen, ob Sie den Datenverkehr erlauben oder sperren möchten.

Sie können für gängige (von Jamf Safe Internet vordefinierte) Dienste die Einstellungen „Allow (Erlauben)“ und „Block (Sperren)“ auf Gruppenebene konfigurieren und benutzerdefinierte Domänen angeben, die erlaubt bzw. gesperrt werden sollen.

  • Richtlinienregeln, die Sie auf Block (Sperren) festlegen, werden für die Benutzer immer gesperrt. Sie können mit dem Feature „Add custom rules (Benutzerdefinierte Regeln hinzufügen)“ individuelle Ausnahmen für eine der gesperrten Richtlinien erstellen.

  • Eine gängige Option ist es, ActiveSync und Find My (Wo ist?) zu erlauben, damit die Benutzer diese Funktionen jederzeit nutzen können.

    Note:
    • Jamf empfiehlt, dass Sie den Zugriff auf die Domäne der Website Ihrer Organisation, die Domäne, in der E-Mails gehostet werden, und die Domäne, in der Ihre UEM- oder MDM-Lösung gehostet wird, ausdrücklich erlauben. Dadurch wird sichergestellt, dass alle Geräte auf die wichtigsten Ressourcen Ihrer Organisation zugreifen können.
    • Die Sperrseiten Jamf (http://block.jamf.com/) und *.jamfcloud.com sind standardmäßig erlaubt und können nicht gesperrt werden.
  • Richtlinien mit der Einstellung Allow (Erlauben) haben Vorrang vor Richtlinien mit der Einstellung Block (Sperren).
    Example:

    Wenn apple.com gesperrt und anything.apple.com erlaubt ist, werden alle Subdomänen von apple.com außer anything.apple.com gesperrt. Hinweis: Wenn anything.apple.com eine Abhängigkeit (z. B. über eine Weiterleitung) zu einer anderen apple.com Subdomäne aufweist, wird die Adresse gesperrt.

So funktioniert das Sperren von Websites und Apps

Wenn Sie für eine Kategorie innerhalb der Richtlinie die Option Block (Sperren) auswählen, können die Endbenutzer nicht auf Websites in dieser Kategorie zugreifen. Gehen Sie zu Policies(Richtlinien) > Internet > Content filtering policy (Internet-Inhaltsfilterung-Richtlinie) > Domain Checker (Domänenprüfung), um die jeweilige Kategorie für eine Domäne oder IP-Adresse zu suchen.

Das Sperren von Apps erfordert hingegen eine detaillierte Analyse der Websites, die die betreffende App anfordert, sowie der Kennung, die sie für solche Anforderungen nutzt, bzw. des angeforderten Inhaltstyps. Von Apps generierter und angeforderter Datenverkehr wird analysiert, um sicherzustellen, dass sämtlicher relevanter Datenverkehr erfasst wird, der erforderlich ist, um eine App auf effektive Weise zu sperren. Es werden bei einigen Apps zwar nicht alle Daten gesperrt, doch möglicherweise genug, dass die betreffenden Apps unbrauchbar werden.

Beachten Sie auch, dass einige Apps im Hintergrund laufen und Anfragen an verschiedene Websites richten. Dies kann dazu führen, dass ein Benutzer über eine Sperrung informiert wird, obwohl er die App gar nicht aktiv genutzt hat.