Per-Application ZTNA versus Per-App VPN

Jamf Connect Dokumentation

Solution
Application
Jamf Connect
Content Type
Technische Dokumentation
Utilities & Services
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von Jamf Connect Zero-Trust-Netzwerkzugriff agiert von Haus aus auf „Pro-App-Basis“ über die eigenen Richtlinien für den Zero-Trust-Netzwerkzugriff. Das bedeutet, dass Benutzer und ihre Geräte nur dann auf Netzwerk-Apps und deren Daten zugreifen dürfen, wenn sie dazu autorisiert sind. Diese Richtlinien werden über Ziel-Hostnamen (z. B. sharepoint.company.com) definiert. Zugelassene Geräte können auf diese Hostnamen mit jeder nativen App oder mit dem Browser zugreifen.

App-basiertes VPN bezieht sich hingegen auf eine clientseitige VPN-Funktion, die es Administratoren gestattet, den Zugang zu einer VPN-Schnittstelle auf bestimmte Apps aus verwalteter Quelle zu beschränken. Apps, die für die Nutzung des App-basierten VPN nicht autorisiert sind, funktionieren so, als sei das VPN nicht auf dem Gerät installiert, und zwar auch dann, wenn versucht wird, einen Hostnamen zu erreichen, der in Jamf Security Cloud für das betreffende Gerät mithilfe einer Zugriffsrichtlinie autorisiert ist.

Wichtig:

Wird Zero-Trust-Netzwerkzugriff per App-basiertem VPN bereitgestellt, wird definitionsgemäß nur Datenverkehr von autorisierten Apps an Jamf Security Cloud gesendet. Das bedeutet, dass bestimmte geräteweite Netzwerksicherheitsfunktionen wie Anti-Phishing und Inhaltsfilterung bei den anderen auf dem Geräte installierten Apps und Browsern nicht verfügbar sind, wenn Per-App VPN (App-basiertes VPN) verwendet wird.

Wenn der Schutz für das gesamte Gerät gelten soll, dürfen Sie keine App-basierte VPN-Konfigurationen bereitstellen. Dadurch wird Zero-Trust-Netzwerkzugriff angewiesen, in einem geräte-/profilweiten Modus zu operieren.