Bei einem Netzwerk-Gateway handelt es sich um ein SDN (Software Defined Networking)-Infrastrukturelement. Es leitet den Datenverkehr vom Gerät eines Benutzers mit aktiviertem von Jamf Connect Zero-Trust-Netzwerkzugriff (ZTNA) an eine Ziel-App weiter.
Wenn eine ZTNA-Zugriffsrichtlinie erkennt, dass ein Benutzer zum Zugriff auf eine App berechtigt ist, öffnet ein Netzwerk-Gateway eine sichere Verbindung zur App.
Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Netzwerk-Gateways:
- Internet Cloud Gateways —Cloudbasierte Internet-Interconnect-Verbindungen, die sich in verschiedenen Jamf Rechenzentren in aller Welt befinden. Alle Jamf Kunden nutzen diese.
- Private Interconnect Gateways —Kundenspezifische Routing-Ziele, die Konnektivität von der Cloud zur Kunden-Cloud bzw. zum Rechenzentrum ermöglichen. Diese Routen werden nie von mehreren Jamf Kunden genutzt.
Solche Gateways können als Routing-Ziel für Apps in einer ZTNA-Zugangsrichtlinie definiert werden.